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„Zimmer frei“ im Insektenhotel


Als Winterprojekt hatten sich die Erziehrinnen  im Kindertreff Kinderhaus vorgenommen gemeinsam mit den Kindern ein Insektenhotel zu bauen. Viele Ideen wurden gesammelt und Informationen eingeholt.
Bald stand der Endschluss fest, dass es ein richtig großes Hotel werden sollte mit einem Wohnungsangebot für ganz viele verschiedene Insekten. Herr Horst Hocker wurde um Mithilfe gebeten und mit seiner Unterstützung konnte es dann losgehen. 
In seiner Werkstatt entstand der Rahmen für ein großes Insektenhotel aus Holz. Die Kinder kümmerten sich um die Inneneinrichtung. Sie füllten Tonblumentöpfe mit Lehmerde und machten mit dem Kochlöffelstiel viele Löcher in den Lehm. Andere Töpfe wurden gut mit Stroh gestopft. Im Wald hieß es Butzeln sammeln und in leere Kartoffelnetze füllen. Schilfstrohmatten wurden in mühevoller Handarbeit zerschnitten und Herr Hocker bohrte uns viele Löcher in Birkenstämmchen. 
Dann wurde alles zusammen mit einem großen Ziegelstein in den Bollerwagen gepackt. Alle Kinder packten mit an und gemeinsam fuhren sie in ihren Kinderhausgarten am Trafohäuschen. Fleißig richteten sie das Insektenhotel ein. Ein kleines Kästchen mit schmalen Schlitzen wurde  für die Schmetterlinge reserviert. Für ihre Raupen wurde in einem großen Kübel, direkt vor dem Hotel, ganz vorsichtig Brenneseln aus dem Garten eingepflanzt.
Die erste Wildbiene ließ nicht lange auf sich warten. Sie erkundete das neue Domizil noch während des Einrichtens und kroch rückwärts in ein Schilfröhrchen. Für die dicken Erdhummeln gibt es ein eigenes Heim.
Ein großer Blumentopf wurde zur Hummelvilla und fand seinen Platz vor dem Insektenhotel. Künftig können die Kinder auf kleinen Baumstämmen vor dem Hotel  Platz nehmen, um in gebührendem Abstand und doch recht nah in aller Ruhe zu beobachten, wer sich in ihrem Hotel einmietet.  Nach so viel konzentrierter Arbeit machten sich die Kinder auf in den Garten.
Der neue Weidentunnel wurde in Augenschein genommen und das Labyrinth musste begangen werden. Obwohl  der Mais und die Blumen noch nicht ausgesät sind, hatten die Kinder viel Spaß.
 
Fahradmarkt

 Angebot-Fahradmarkt

Gebrauchträdermarkt am 21.04.2012


Am Samstag den 21.04.2012 veranstaltet der Kindertreff e.V. seien jährlichen Gebrauchträdermarkt. Gegen eine geringe Vermittlungsgebühr, die sich an der Größe der Räder orientiert, verkaufen die Helfer des Kindertreffs im Laufe des Nachmittags die Räder.   Räder für den Verkauf werden ab 13.00 Uhr entgegengenommen. Der Verkauf der Räder beginnt um 14.00 Uhr. Sie haben die Möglichkeit die Räder in der Tiefgarage der Fritz Mannherz Halle Probe zufahren und so das für Sie passende Rad zu finden. Erfahrungsgemäß erwartet Sie eine breite Auswahl an Rädern. Vom Kleinkindrad bis hin zum Erwachsenrad und zu Sporträdern war auf den zurückliegenden Märkten alles vertreten. Evtl. entstehende Wartezeiten können die Besucher bei hausgebackenem Kuchen und Kaffee überbrücken. Der Erlös aus der Vermittlungsgebühr und dem Kuchenverkauf fließt zu 100 %  in  die Finanzierung des Kinderhausbetriebes ein.  

Einladung-PDF
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Bau der Wasserleitung

spontan im Freispiel

Wasserbahn mit Pumpe

Wasserleitungen und –rohre
Abwasser und Wasserverfügbarkeit


Eine verstopfte Rohrleitung im Hof unseres Kinderhauses und ein defekter Wasserhahn musste vom Klemptner repariert werden. Für die Kinder war es der Anstoß zu vielen Fragen:

  • Was ist passiert?
  • Warum stinkt das?
  •  Wie wird Abwasser wieder sauber?
  • Was passiert in einem Wasserrohr?
  •  Wie bewegt sich Wasser?
  • Können wir das Wasser bewegen?
  • woher kommt unser Wasser?

Wir stellten uns den Fragen der Kinder und starteten unser Forscherprojekt.

Mit Hilfe der Experimentierkarten vom „Haus der kleinen Forscher“ stiegen wir in das Thema Wasser ein. Ein Elternabend zum Projekt wurde veranstaltet und Eltern gefunden die uns in unserem Vorhaben unterstützten.

Wir starteten mit Experimenten, die die Bewegung des Wassers in den Rohren verdeutlichten.  Mit einem transparenten Wasserschlauch konnten die Kinder sehen, wie sich das Wasser darin verhält und wie wir es beeinflussen können. Im Sinne einer  „Wasserwaage“ konnten sie mit dem Wasser experimentieren und machten die Feststellung, dass sich das Wasser im offenen Schlauch immer die Waage hält. Wurden die Schlauchenden geschlossen konnte man durch einseitiges Anheben eines Schlauchendes den Wasserspiegel mit anheben. Es war etwas schwierig, weil die Daumen der Kinder zum Verschließen der Öffnung gerade groß genug waren, aber der Effekt war toll und für die Kinder war es ein sehr anschaulicher Versuch!

In einer von den Eltern zur Verfügung gestellten Plastik-Wasserbahn wurde die Fließeigenschaft des Wassers erforscht. Die Forscherkittel wurden gegen große weiße T-Shirts getauscht, die über die Regenkleidung passten, so dass trotz des zeitigen Frühjahrs im Freien experimentiert werden konnte.  Hier konnten die Kinder großzügig mit dem Wasser experimentieren. Mit der dazu gehörigen Pumpe wurde das Waser in ein kleines Sammelbecken gepumpt, durch das Öffnen der Schleuse floss es in verschiedene Bahnen. Die Kinder konnten das Wasser stauen, lenken und nach oben pumpen. So erlebten die Kinder hautnah, was sich sonst in geschlossenen Kreisläufen abspielt.
Zurück in den Räumen gab es Versuche, gefärbtes Wasser über die Kapillarwirkung mit Hilfe von Küchenpapier von einem Glas in ein anderes laufen zu lassen.

Ein weiteres nahmen wir uns dem Thema Wasserleitung an. Unterstützt von Frau Schifferdecker bauten die Kinder selbst eine Wasserbahn aus Luftballon und Pappmasche, an einem Gestell aus Bambusstäben. Diese Aufgabe war etwas schwieriger, so dass sie längere Vorbereitung brauchte und in mehreren Arbeitsschritten stattfand.

Danach starteten wir  das Thema: Wasserreinigung. Um es gut zu veranschaulichen, zeigten wir zuerst, welche Materialien wir zum Wasserreinigen nutzen wollten. Alle waren mit Feuereifer dabei, gossen das mit Erde getrübte Wasser nacheinander durch verschiedene Filter und verglichen die Ergebnisse. Begeistert stellten alle fest, dass es immer klarer wurde. Tags darauf kam eine Mutter, um sich das Wasser, das „aussah wie Apfelsaft“ selbst anzuschauen.

Wir nahmen Kontakt mit den Stadtwerken auf, um Besichtigungstermine für den Wasserturm zu vereinbaren. Leider ist dieser aber wegen Statischer Probleme zurzeit nicht zugänglich. Wir erhielten stattdessen das Angebot die Katakomben des Aquadroms (Schwimmbad) zu besuchen. Dort sahen wir eine überwältigende Anzahl an Rohren und Abstellhähnen, Pumpen und Filter, sowie Thermometer und auch die Chemikalien, die nötig sind, um das Wasser zu reinigen. Herr Sprott, der Bäderleiter, führte uns durch die Unterirdischen Gänge und zeigte uns alles. Die Kinder beeindruckt. Die Tatsache, dass wir nicht zum Schwimmen gekommen waren, war für keines der Kinder ein Thema, zu sehr faszinierte diese fremde Welt aus Rohren und Leitungen.

  Unser zweiter Ausflug führte uns in das Wasserwerk unserer Gemeinde. Herr Schweikert empfing uns dort, zur besseren Vermittlung hatten wir zwei Termine vereinbart und die Gruppe geteilt. Er führte uns zwischen den vielen bunten Lichtern und großen Tanks herum. Auch hier gab es Rohre, doch bei weitem nicht so viele wie im Aquadrom. Am meisten und nachhaltigsten hat uns der gewaltige Wassertank beeindruckt, der das gesamte Tagesvolumen des Wassers für Reilingen, Altlußheim, Neulußheim und Hockenheim enthält. Für die Kinder sah es aus wie ein riesiges Schwimmbecken! Zurück in der Einrichtung erzählten sie allen von dem großen Becken in dem auch Erwachsene nicht stehen können und in das nur Taucher zur Reinigung hindürfen.

In unserem wöchentlichen Musikgarten bauten wir ein Wasserreinigungsspiel ein, bei dem die Kinder als schmutziges Wasser durch einen Filter kriechen mussten und danach von „Dreck“ befreit heraus kamen. In einer imaginären Waschstraße wurden die Kinder zu Autos, die von vielen Wasserstrahlen (Händen) während des durch kriechens gereinigt wurden. Unser Regentropfenlied wurde begeistert gesungen und dazu getanzt.

In unserer Bewegungsbaustelle „flossen“ die Kinder als Wasser die Rutschenbretter herunter und die Pumpenkinder versuchten das Wasser wieder nach oben zu schieben. Ein großer Spaß, bei dem wir schnell zu dem Ergebnis kamen, das es leichter ist das Wasser über die Leitern nach oben zu bringen.

Auf der echten Baustelle gegenüber unserer Einrichtung wurden beim Abriss des Gebäudes auch die alten Leitungen sichtbar und wir durften sie, nach Beendigung der Arbeiten, in Augenschein nehmen.

Wir stellten fest, wie sich die Ideen der Kinder nicht nur um Wasser in Rohren drehten, sondern auch Weiterentwicklungen rund um das Thema Wasser gesucht und gefunden wurden.

Die Kinder waren bei dem ganzen Projekt eifrig bei der Sache und holen sich immer wieder den Ordner, den wir als Dokumentation unserer Arbeit angelegt hatten. Experimente wurden während der Freispielzeit wiederholt und im Stuhlkreis wurden die neuen Erfahrungen besprochen. Die Plakatausstellung in der Garderobe kann von Kindern und Eltern genutzt. Vieles haben die Kinder den Eltern zu berichten.

Alles in allem war es ein sehr spannendes Abenteuer, das uns Bereiche gezeigt hat, die wir vorher noch nicht gekannt hatten. Eine Vertiefung zum Thema Wasser ist für den Sommer bereits geplant.

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Basteltag 2012
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Waldbus

„Endlich gehen wir  wieder in den Wald“… …


rief Jasmin lachend aus, als es hieß „am Donnerstag beginnt unsere Waldzeit“. Am 01.März war es wieder soweit und alle Kindertreff Kinder freuten sich über die Nachricht. Von Montag-Donnerstag sind die 4 – 7 Jährigen nun wieder im Wald. Der Freitag gehört den Kleinen im Wald, dann sind die Großen im Kinderhaus und widmen sich den Dingen wie Aquarellmalen, Brötchenbacken u.a.  . Im vergangen Jahr konnten wir viele schöne Erfahrungen mit der Waldpädagogik sammeln. Doch das Bringen und das Holen der Kinder war oft schwer zu organisieren und war mit mancherlei Schwierigkeiten verbunden. Deshalb entschlossen wir uns einen Bus anzuschaffen um alle Kinder in den Wald fahren zu können und zur Mittagszeit wieder zurück zu bringen. So ist die Gruppe noch flexibler und alle Kinder können am Projekt teilnehmen. Die Kinder sind vom Bus begeistert. Gemeinsam macht bereits der Fahrweg Spaß und die Planungen was im Wald zutun ist werden lebhaft und fantasiereich  während der Fahrt diskutiert. „Der sieht wie ein kleines Feuerwehrauto aus“ fand Kevin. Und Aron war fasziniert vom Cars-Kindersitz, den die Eltern gespendet hatten. Dank der Unterstützung der Gemeindeverwaltung, im Rahmen des Vereinsförderprogrammes, der finanziellen Beteiligung der Eltern, sowie einiger Spenden, konnten wir dieses Projekt realisieren und damit dem Waldprojekt einen verlässlichen Rahmen geben. Wir bedanken uns auch im Namen der Kinder recht herzlich.
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Buecher 

Schenken Sie uns Ihre alten Bücher


Im Spätjahr möchten wir wieder einen Bücherflohmarkt zu Gunsten unseres Kinderhauses veranstalten. Hierfür benötigen wir Ihre Unterstützung in Form von Bücherspenden. Sollten Sie also Platz brauchen und sich von einigen Büchern trennen wollen, können Sie uns diese gerne zukommen lassen.
Jeden Montag von 7.30 Uhr bis 16.30 Uhr nehmen wir Ihre Bücherspenden entgegen.

Vielen Dank.      
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Im Haus Margarathe 1

 Im Haus Margarathe 2

Alte Menschen und kleine Kinder,


verstehen sich sehr gut und haben viel Freude beim gemeinsamen Singen.
Diese Erfahrung durften unsere Nachmittagsgruppen bereits im Dezember des vergangen Jahres bei einem Besuch im Haus Margarethe machen.
Dort wurden die Kinder und ihre Erzieherinnen von den Bewohnern und deren Betreuerinnen freundlich empfangen. Man hatte bereits auf sie gewartet und alle freuten sich, als die Kinder eintrafen. Gemeinsam wurden Advents- und Weihnachtslieder gesungen und mit Tüchern gespielt.
Viel zu schnell verflog die Zeit, doch da ein Teil des Weges mit dem Bus zurückgelegt wurde, hieß es pünktlich sein. So verabschiedeten sich die Kinder und ihre Erzieherinnen mit dem Versprechen, bald wieder zu kommen.
Dieses Versprechen wurde im neuen Jahr gerne eingelöst. Gleich zu Beginn des Kinderhausbetriebes, nach den wenigen Schließtagen über die Feiertage, machten sich die Kinder wieder auf den Weg und besuchten die alten Menschen.
Die Freude, die Herzlichkeit und der Eifer mit dem alle bei der Sache waren machte auch diesen Nachmittag zu etwas Besonderem.
Da sich auch im Haus Margarethe alle sehr über den Besuch der Kinder freuen, kam man überein diesen Kontakt zu pflegen und sich wöchentlich zu treffen.    
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Bild 1

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Basteltag und Bücherflohmarkt

  Am Kerwesonntag hatte der Kindertreff e.V. zum 10. Basteltag eingeladen. Bei sonnigem Kerwewetter kamen viele Besucher der Kerwe auch in die Fritz Mannherz Halle.
Dort erwartete sie neben den vielfältigen Bastelangeboten, erstmals auch ein Bücherflohmarkt. Wie gut dieses Angebot zusammen passt, zeigte sich deutlich am  großen Besucherandrang.
Den ganzen Tag über ging es in der Mannherz Halle rund. Fensterbilder, Windlichter, Fimoanhänger, bunte Kunststofftiere, Herbstcollagen, bemalte Kürbisse, selbst gestaltet Tassen oder gebatikte und gegossenen Kerzen, das Angebot für die kleinen Künstler ließ keine Wünsche offen und bereitete allen viel Spaß.
Es wurde nach Herzenslust gebastelt und gewerkelt und zu jeder vollen Stunde lud Schneewitchen zu einem Märchen der Brüder Grimm ein.
Bei Kerzenschein ließen sich die Kinder gemütlich auf einem flauschigen Teppich und weichen Kissen nieder und lauschten den spannenden Geschichten der Bremer Stadtmusikanten, von Hänsel und Gretel und vielen anderen Märchengestalten.
Am Bücherstand, direkt neben dem Märchenzelt, fand sich über den ganzen Tag viele lesebegeisterten Besucher ein, um sich einen Überblick über die wirklich große Auswahl der verschiedensten Bücher zu machen.
Hier wurden Schätze entdecken und erstanden und jede Menge Schnäppchen gemacht. Die Kinderhauseltern hatten für ein reichhaltiges Kuchenbüffet gesorgt und luden zum Genießen und Verweilen ein.
 
Wir bedanken unser bei allen Buchspendern und den Eltern die tatkräftig mit anpackten um diese gelungene Veranstaltung zu ermöglichen. 
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Brotbacken

Gemüse schneiden

Erntedankfest im Kindertreff Kinderhaus


Eingeläutet durch die montäglichen Markttage fieberten die Kindertreff Kinderhauskinder in diesem Jahr ganz besonders dem Erntedankfest entgegen.
Viel hatten sie aus dem eigenen Kinderhausgarten geerntet und an die Eltern während der Abholzeit Montags verkauft. Dann gingen sie gemeinsam mit Frau H. Pöschel am Dienstag nach Erntedank gleich morgens um 7.45 Uhr los, um im Gemüsegeschäft die noch fehlenden Zutaten für eine gute Erntesuppe zuzukaufen.
Abwechselnd trugen sie das Körbchen mit dem Sellerie, dem Lauch, den Karotten und den Kartoffeln zurück ins Kinderhaus. Dort machten sich dann alle gemeinsam an die Arbeit das Gemüse zu waschen, zu putzen und zu zerkleinern. Eine aufwendige Arbeit, die sich glücklicherweise im Schichtbetrieb gut bewältigen ließ.
Während einige immer noch am Schnippeln waren, zog die restliche Gruppe gemeinsam mit der Kinderhausleiterin Frau List los, um im Garten den Kürbis zu ernten und die Teekräuter zu holen.
Zurück im Kinderhaus machten sie sich daran, einen duftenden Melissen Tee zu kochen. Der Weizen wurde zu feinem Mehl gemahlen um daraus den Brotteig herzustellen. Dieser wurde in kleinen Portionen in Tontöpfchen ausgebacken.
Dann war es Zeit für den Erntedankreigen. Alle fanden sich im Gruppenraum ein um dort den Reigen zu begehen. Hier erlebten die Kinder noch einmal den Weg von der Aussaat über die Ernte bis zum hin zum täglichen Brot. Alle waren ganz bei der Sache und gemeinsam sangen sie :„vom Korn zum Mehl, vom Mehl zum Brot …“.
Der Duft nach feinem Brot und  leckerer Gemüsesuppe stieg schon während des Reigens in die kleinen Nasen. Der Nase nach fanden sich die Kinder daher schnell wieder im Esszimmer ein.
Nach dem Dankgebet ließen sie sich das gemeinsame Mahl schmecken. Ein Fest der Dankbarkeit, an dem alle Sinne beteiligt waren, fand in der Hofzeit seinen Ausklang. Hier wurden alle Kinder zu fleißigen Eichhörnchen, die ausgerüstet mit  Sandeimerchen all die Nüsse aufsammelten die der Herbstwind vom Nussbaum  geblasen hatte.
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Stand: 12. Dezember 2010
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